Wie habe ich diese Ziele formuliert?

Für eine erste Analyse habe ich das "Integrierte Gemeineentwicklungskonzept (IGEK)" der Gemeinde Schönheide ausgewertet.

Hier lassen sich bereits die meisten und wichtigsten Fragen - übrigens für alle Gemeinden relevante Fragen - ableiten. Das IGEK ist gewissermassen eine "Röntgenaufnahme" der Gemeinde in all ihren Facetten.

Eine Gemeinde oder eine Stadt ist aber kein "Studienobjekt" in einer Petrischale, was still beobachtet werden kann und sich nicht bewegt, - sie ist ein lebendiger Organismus der wächst und schrumpft, somit lassen sich an einigen Kennzahlen Ableitungen und Prognosen für die Zukunft bilden. Deshalb bedarf es eine gute Steuerung und ständigen Bewertung der Einflussfaktoren, die mit einer Anpassung der Erreichbarkeitskriterien einhergehen.

Einige Anregungen und konkrete Stichpunkte ergaben sich auch persönlichen Gesprächen. Einwohner, ansässige Unternehmer und langjährige kommunale Erfahrungsträger bieten einen Fundus an Schlagworten, die umgesetzt werden können. Man muss nur gut zuhören können, und dann Vorhaben oder Ideen umsetzen, wenn die Möglichkeit dazu besteht.

Jede Entscheidung hat - sofortige, mittel- oder langfristige Auswirkungen!

Deshalb ist es wichtig, die Erfahrungswerte in diese Zielformulierungen einzubinden. Dabei ist die Machbarkeit - also wirkliche Umsetzbarkeit gemessen an den vorhandenen Mitteln, der verfügbaren Zeit und den bereits bestehenden Strukturen - sehr wichtig. Schließlich soll ein messbares und vorher beabsichtigtes Ergebnis "eintreten".

Insbesondere bei den mittelfristigen Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung wird ein rückläufiger Trend sichtbar, was erschreckend ist und gestoppt werden muss. Das darf der Gemeinde nicht passieren!