Gemeinde Schönheide!

Es ist ist geschafft!

Ein unglaubliches Wochenende liegt hinter uns, mit einem sensationellen Event - dem "Hoffest" in der "Kutscher Stub" - und einem Wahlsonntag, der etwas mehr als "frischer Wind" war und ein sehr deutliches Ergebnis lieferte - durch 2/3 der Einwohner legitimiert!

Der Mitbewerber Ken Leistner hat zum Wahlergebnis gratuliert.

Der Wunsch nach Veränderung war und ist überall spürbar: bei unseren älteren Einwohnerinnen und Einwohnern nach Verbindung, der Sicherstellung der medizinischen Versorgung und Barrierefreiheit, bei den Jüngsten nach altersgerechten Freizeit- und Betätigungsmöglichkeiten, von den vielen anderen Herausforderungen und Aufgaben einmal abgesehen.

Nun müssen die Dinge angegangen werden. Am allermeisten gilt mein Dank für das Vertrauen allerdings Ihnen - den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Schönheide!

Dieser Auftrag geht an alle: Schönheide kann nur erfolgreich werden, wenn der Großteil oder bestenfalls - alle - ihren Teil leisten und jeder durch sachliche Kompromissbereitschaft und rationale Bewertung der Sachlage "Teil einer Lösung" wird, ohne die Bewertungen und Meinungen anderer von vornherein abzutun. Gemeinschaft bedeutet, dass sich die Starken um die Schwachen kümmern, das Eigeninitiativen immer zu fördern sind und die Verantwortungsübernahme durch einige Bürger anzuerkennen ist.

Denn wir müssen im Sinne aller denken: durch die Wählerstimmen, die 16 Gemeinderäte vor Jahren ins Amt gebracht haben, wurde nun ein einziger weiterer Rat bestimmt: der Bürgermeister. Dieses Amt ist nun besetzt und legitimiert, als Konsens - partei- und interessenübergreifend - etwas Gutes zu schaffen und das gemeinsam Verbindende zu fördern: den Erfolg der gesamten Gemeinde!

Diese Bewährungsprobe ist ein Auftrag der Bürger an alle Mandatsträger von Schönheide: streitet fair und ausschliesslich in der Sache! - einigt euch! - denkt nach vorn! - vergesst weder die älteren noch die jungen Leute! - persönliche Konflikte sind beizulegen!

Die Gemeinderatswahlen in 2 Jahren werden die "Zeugnisausgabe" über Erfolg und Misserfolg dieser gemeinschaftlichen Aufgabe.

Es kann gelingen. Es gilt einen Rückstand aufzuholen. Dazu müssen wir gemeinsam die Dinge von "ihrem Ende, dem Ergebnis" her denken:

Was soll erreicht werden? Wie kann dies geschafft werden? Welche Hindernisse gilt es zu überwinden? Wie sieht eine konkrete Planung dazu aus? Wer ist verantwortlich?

Die Beantwortung dieser Fragen wird nun schrittweise, konsequent und planvoll angegangen.

Die Gemeinde braucht jetzt dringend:

1. Kleine Erfolge, gemeinsame Entschlüsse
2. über ebendiese eine gute und objektive Presse nach außen, die den weiteren Zusammenhalt (wie auf dem Hoffest erlebbar gemacht wurde!) stärkt
3. die Einsicht darüber, dass diese kleinen Erfolge auf der Zeitachse den Glauben an weitere Erfolge stärken
4. kontinuierlich weitere Erfolge generieren...

Ich bitte alle Gemeinderäte um ein objektives, neutrales und professionelles Verhältnis dem Amt und meiner Person gegenüber. Für die Einarbeitung in die vielen Vorhaben vertraue ich auf Ihre Erfahrungen und Expertise, mit der Sie im Sinne der Gemeinde nicht sparen müssen. Ich verspreche dies ebenfalls.

Die Verwaltung der Gemeinde bekommt nun einen Leiter, der fest davon überzeugt ist, dass interne Herausforderungen auch intern bewältigt werden können, dass die Bürger ernste aber auch kleine Anliegen professionell, schnell und teamorientiert - und mit einem hilfsbereiten und freundlichen Servicegedanken - zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bewältigt werden können.

Auf eine gute Zusammenarbeit! Für ein neues Miteinander! Für Schönheide!

Ihr Thomas Lang

Bürgermeister (in spe) der Gemeinde Schönheide